Meine

Kompetenzen

In meiner psychotherapeutischen Tätigkeit kommen u.a. folgende Therapiemethoden und Ansätze zur Anwendung. Dabei orientiere ich mich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychotherapieforschung.

Psychoedukation

Da mein Therapieverständnis auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ basiert, lege ich großen Wert darauf, dass der Klient bereits zu Beginn der Therapie wissenschaftlich fundiertes Wissen über seine Problematik erlangt. 

Auf der Grundlage seiner Krankheitserfahrung werden die Zusammenhänge der Entstehungsbedingungen und der aufrechtzuerhaltenden Faktoren der Problematik gemeinsam herausgearbeitet. Dadurch werden krankmachende Denkmuster und die daraus resultierenden unangenehmen Gefühle, schmerzhaften Empfindungen und dysfunktionalen Verhaltensreaktionen für den Klienten verständlich und nachvollziehbar. Das Verstehen der Prozesse und Mechanismen der Erkrankung hilft dem Klienten die Problematik besser zu verstehen (Krankheitsverständnis), seine Bewältigungsstrategien zu erweitern und somit selbstverantwortlich mit der Erkrankung umzugehen. Der Klient wird aktiv in das Behandlungskonzept mit einbezogen mit dem Ziel, ihn zum „Experten“ seiner Erkrankung zu machen.

ENTSPANNUNGS-VERFAHREN

Entspannungsverfahren gehören zu den gängigen Methoden der Psychotherapie und werden zur Reduzierung körperlicher, beziehungsweise psychischer Anspannung und Erregung eingesetzt, insbesondere bei Angststörungen, Depression, Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.

Die Verfahren spielen darüber hinaus auch nach der Therapie eine wichtige Rolle zur Gesundheitsvorsorge und Rückfallprophylaxe. Das Erlernen und Praktizieren von progressiver Muskelentspannung reduziert beispielsweise die durch den Alltagsstress verursachte Anspannung und Erregung auf ein möglichst niedriges Niveau.

In meiner Praxis wende ich klassisch anerkannte Methoden wie z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Atemtechniken sowie die moderne Hypnose an. Achtsamkeitsübungen und imaginative (auf der reinen Vorstellungskraft basierende) Verfahren, die entspannend wirken, kommen ebenfalls zum Einsatz.

Abhängig von der Problematik und Zielsetzung der Therapie erlernt also der Klient passende Entspannungsverfahren als aktives Bewältigungsinstrument zum Umgang mit Stress, Anspannung und Erregung im Alltag.

VERHALTENSTHERAPIE

Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte, sehr effektive Behandlungsform, die besonders bei der Behandlung von Ängsten, Phobien, Depressionen und Suchterkrankung eingesetzt wird.

Die Theorien der Verhaltenstherapie gehen davon aus, dass emotionale Probleme oder störungsbedingtes Verhalten auf Lerndefizite zurückzuführen sind. Das bedeutet, dass einige wichtige Denk- und Verhaltensmuster für die Alltagsbewältigung nicht erlernt wurden.

Es kann aber auch sein, dass die erlernten Muster zur Lösung von Alltagsproblemen nicht effektiv genug sind und/oder sozial und psychisch ungünstig und ungesund sind. Gerade hier setzen Verhaltenstherapeuten an. Sie versuchen, mithilfe von verschiedenen Methoden, fehlende Kompetenzen aufzubauen und ungünstige Bewältigungsmuster zu entdecken und zu verändern. Hierbei gehört die Reizkonfrontation zu den gängigen verhaltenstherapeutischen Methoden.

Eine aktive Mitarbeit des Klienten in Form von „Hausaufgaben“ zwischen den Sitzungen ist eine Grundvoraussetzung für den Therapieerfolg. Grundsätzlich steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Mittelpunkt der Behandlung.

KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist ein besonders effizientes Verfahren der Verhaltenstherapie, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Das Modell der KVT geht davon aus, dass belastende Zustände wie Depression, Angst, Sucht etc. durch krankmachende und verzerrte Denkmuster aufrechterhalten und verschlimmert werden.

Aus der Basis der Verhaltenstherapie wurden neuere Behandlungsmethoden und Techniken, die sogenannten Kognitiven Verfahren entwickelt, um der Vielzahl der psychischen Störungen sowie ihren individuellen Ausprägungen gerecht zu werden. Abhängig von der Art der Problematik werden passende Behandlungsmethoden eingesetzt.

Alle kognitiven Verfahren basieren auf der Annahme, dass Gedanken, Gefühle und Verhaltensreaktionen miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Demnach bestimmt nicht die Situation, sondern die Art und Weise, ist ausschlaggebend wie wir denken wie wir uns fühlen und verhalten. Dies funktioniert auch umgekehrt, also dass unser Fühlen und Verhalten das Denken genauso beeinflusst.

Im Zentrum der Therapie stehen die Wahrnehmung, Überprüfung und Veränderung von sogenannten dysfunktionalen Gedanken, Überzeugungen und Einstellungen sowie die daraus resultierenden Gefühle und Verhaltensreaktionen. Das therapeutische Ziel besteht darin, dem Klienten zu helfen, die verzerrten oder dysfunktionalen Denkmuster und Schemata aufzudecken, zu überprüfen und durch neue zu ersetzen.

Als kognitiv orientierter Therapeut helfe ich Ihnen mittels Verhaltensexperimenten, Gedanken und Einsichten praktisch in Handlungen umzusetzen.

AKZEPTANZ-COMMITMENTTHERAPIE

Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) gehört zu den neuesten Behandlungsansätzen der Verhaltenstherapie. Demnach entsteht psychisches Leiden durch (unbewusste) mangelnde Bereitschaft unangenehme Gedanken, unerwünschte Gefühle und schmerzhafte körperliche Zustände zu erleben.

Unser Verständnis von Krankheit und Gesundheit trägt dazu bei, dass wir zu wenig bereit sind, unangenehme innere Prozesse zu akzeptieren. Wir definieren Gesundheit und emotionale Stabilität durch Abwesenheit belastender und unerwünschter innerer Reaktionen. Unangenehme Gefühle und Gedanken werden in der Folge dieses Verständnisses als toxisch und gefährlich erlebt. Folglich versuchen wir permanent, diese zu steuern und zu kontrollieren, mit dem Ziel, diese möglichst schnell zu beseitigen.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass der Versuch, innere Prozesse zu kontrollieren und zu steuern, in der Regel nicht funktioniert. Im Gegenteil verstärkt der Kontrollversuch sogar das Leiden und den Schmerz und führt langfristig zu psychischen und psychosomatischen Beschwerden.

Wenn wir uns sicher fühlen bzw. wenn unsere Umgebung sicher ist, neigen wir unbewusst dazu die Gegenwart langweilig und uninteressant zu finden. Wir  sind unaufmerksam, permanent mit unseren Gedanken über Vergangenheit und Zukunft beschäftigt, nur nicht in der Gegenwart präsent. Wir verpassen die Gelegenheit, die Gegenwart im Hier und Jetzt aktiv mit zu gestalten.

In der ACT trainiert der Klient mittels Achtsamkeitsübungen und Meditation das Bewusstsein zu vergegenwärtigen. Dabei trainiert er im Hier und Jetzt zu sein. Er versucht seine Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Handlungsimpulse wertungsfrei wahrzunehmen und zu erleben ohne zu versuchen diese verändern oder beeinflussen zu wollen.

Das Ziel der ACT ist es dem Klienten zu helfen, schicksalhafte Ereignisse und unveränderliche Situationen aktiv anzunehmen und darüber hinaus an der Akzeptanz zu arbeiten, dass schmerzhafte und unangenehme Gefühle und Empfindung zum menschlichen Leben gehören.

Gerade dort wo die meisten therapeutischen Ansätze an ihre Grenzen kommen, greift die ACT an. Sie kennen bestimmt das Gebet „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann, und die Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden“.

Klientzentrierte gesprächs-psychotherapie

„Es ist die Beziehung, die heilt“ (C. R. Rogers)“

Die klientenzentrierte Psychotherapie ist eine humanistisch-orientierte Therapieform, sie wird auch Gesprächspsychotherapie (GT) genannt. Sie geht grundsätzlich von einem positiven Menschenbild aus und besagt, dass jeder Mensch über notwendige Ressourcen und Energien zur Selbstheilung verfügt. Und ist daher am besten in der der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und passende Lösungen für seine Schwierigkeiten zu finden.

 

Eine der wichtigsten Aufgabe des Therapeuten besteht darin, eine vertrauensvolle Beziehung zum Klienten aufzubauen, die von Wertschätzung, Empathie, Verständnis und Echtheit geprägt ist. Vor diesem Hintergrund achtet der Therapeut auf folgende Prinzipien der klientenzentrierten Gesprächsführung: 

Ratschläge und Bewertung werden vermieden und durch aktives Zuhören, Spiegeln und Empathie ersetzt.

Die Beratung hat nicht direktiv zu erfolgen, der Therapeut dominiert das Gespräch nicht, sodass der Klient die aktive Rolle übernimmt.

Im Zentrum der Gespräche stehen nicht die Probleme, sondern die Gefühle, Wünsche, Wertvorstellungen und Ziele des Klienten.

In einem solchen sicheren und vertrauensvollen Rahmen werden nach und nach die Selbstheilungskräfte des Klienten aktiviert, sodass er angstfrei und kreativ an der Lösung seiner eigenen Schwierigkeiten arbeitet.

Traumatherapie

Traumatherapie kann Ihnen helfen, sich mit Ihren traumatischen Erlebnissen auseinanderzusetzen, in der Lage sein, Ihren Alltag besser zu bewältigen und Gefühle wie Angst, Hilfslosigkeit und Trauer zu überwinden. Das Ziel ist es nicht, das traumasche Erlebnis zu vergessen, sondern vielmehr zu lernen damit umzugehen. 

Traumatherapie ist eine spezifische Therapieform zur Behandlung der psychischen und emotionalen Folgen von erlebten Traumatisierungen. Das Vorgehen in der Therapie hängt von der Art und Schwergrad der Traumatisierung ab. Traumatisierte stehen oft unter massiven psychischen und emotionalen Belastung, erleben die Situation in Echtzeit immer wieder, mit intensiver Angst und Hilflosigkeit, etc..

Das Erleben folgende Ereignisse können Traumatisierung zur Folge haben:

  • Extreme Vernachlässigung, Gewalt und Misshandlung
  • Sexueller Missbrauch
  • Krieg, Gefangenschaft, Folter
  • Naturkatastrophen (überschwemmung, Erbeben, Brand…)
  • Schwerwiegende Krankheitsdiagnosen
  • Raubüberfall, Einbruch Geiselnahme

 

In der Therapie geht es darum einerseits, das Trauma gründlich zu bewältigen und andererseits möglichst vorsichtig und schonend vorzugehen. Im Zentrum der Behandlung steht das Wiedererleben der traumatischen Erlebnissen sowie deren Verarbeitung. Es werden grob drei Therapiephasen unterschieden, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen: Stabilisierung, Konfrontation und Integration.

Stabilisierung: Grundsätzlich gilt das Prinzip, dass Klienten vor einer Trauma-Exploration stabilisierende Übungen und Distanzierungstechniken erlenen und praktizieren können. D.h. der Klient muss während der Exploration in der Lage sein, aufkommenden traumatischen Gefühlen, Bilder und inneren Spannungen, zu regulieren und sich davon zu distanzieren. Wichtig ist auch, dass der Klient die Therapiesitzung in stabilisierendem Zustand verlässt. Das zentrale Ziel in dieser Phase ist es den Klienten Sicherheit und Stabilität zu verleihen. Die meisten Klienten machen bereits in dieser Phase sehr gute Fortschritte in Ihrer Traumabearbeitung.

Exposition oder Konfrontation: Wenn der Klient eine gewisse Stabilität erreicht hat, wird die Expositionstherapie gründlich vorbereitet und im geschützten Rahmen unter Aufsicht des Therapeuten durchgeführt. Die Konfrontation mit dem Traumata erfolgt in der Regel in der Vorstellung, kann allerdings auch abhängig von der Art und Schwergrad in Vivo „Realität“ erfolgen. Die Konfrontation wird so lange durchgeführt, bis der Klient seine traumatische Symptome ansatzweise oder komplett überwinden hat. Die Traumaexposition verfolgt darüber hinaus das Ziel, abgespeicherte Fragmente  Erinnerungen, Bilder, Gerüche und überzeugungen miteinander zu verbinden und als eine Einheit zu integrieren und zu speichern.

Integration: In dieser Phase verfügt der Client bereit über genügend Strategien zum Umgang mit seiner Traumatisierung und ist fähig sie praktisch umzusetzen. Zentral in dieser Phase ist es, sich mit den bewältigten traumatischen Erlebnissen zu versöhnen, Akzeptanz zu entwickeln und Frieden zu finden, mit dem langfristigen Ziel, die erlebten Traumata in die persönliche Lebensgeschichte zu integrieren.

positive u. Interkulturelle psychotherapie

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emotionsfokussierte therapie

Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) als Methode der Wahl

Die EFT ist ein der erforschten und effektivsten Paartherapiemethode. Sie verfolgt das Ziel, Paare von einer belasteten in eine sichere Beziehung zu begleiten. Die Vorgehensweise ist strukturiert und gliedert sich in drei Phasen, die fließend ineinander übergehen.

Deeskalation von negativen Interaktions-Zyklen: Der Therapeut schafft eine sichere Umgebung für das Paar, in der es sich vertrauensvoll öffnen kann. Jeder der Partner macht hier die Erfahrung, dass er in seiner Wahrnehmung, Empfindung und Verhaltensreaktion ok ist: Ich bin ok, du bist ok!

Die negativen Interaktions-Zyklen von Angriff/Verteidigung und Rückzug sind das eigentliche Problem. Diese werden Schritt für Schritt identifiziert und verändert, somit verändert sich auch automatisch der „Beziehungs- Tanz“ des Paares.

Stärkung der emotionalen Verbindung und Veränderung der Interaktionspositionen: Idealfall, hat jeder der Partner in dieser Phase sein Schutzschild abgelegt. Er fühlt sich dann einigermaßen verstanden und sicher und ist bereit sich verletzlich dem anderen gegenüber zu zeigen. Die gegenseitigen verschwiegenen Bindungsbedürfnissen von Nähe, Geborgenheit, Schutz, Akzeptanz, Verständnis, Wertschätzung etc. werden Schritt für Schritt identifiziert, aktiviert und zugelassen. So verändert sich der « Beziehungs- Tanz » nach und nach.

Konsolidierung und Integration: Das Paar ist in dieser Phase deeskaliert, der „Beziehungs- Tanz“ hat sich zum Positiven verändert und das Paar fühlt sich sicher und geborgen und lässt Nähe zu.

Hier werden neue und konstruktive Strategien zum Umgang mit Problemen in unterschiedlichen Lebensbereichen erarbeitet und anhand von ungelösten alten Problemen ausprobiert. Der neue Beziehungstanz wird erweitert, verstärkt und stabilisiert.

Metakognitive therapie

Die Metakontive Therapie gilt als Methode der Wahl zur Behandlung von chronischen Depressionen, Angststörungen und Zwangserkrankungen.

Während in der kognitiven Verhaltenstherapie die Exploration und Veränderung von negativen Gedanken und Überzeugungen als wesentlichen Wirkmechanismen angesehen werden, sind diese aus der Sicht der Metakognitiven Therapie relativ unbedeutend und vorübergehend.

Der Begriff Metakognition bedeutet, sich Gedanken über die eigenen Gedanken zu machen. Ein Gedanke ist und bleibt ein Gedanke, er ist nicht mit der Realität gleich zu setzen und wird dementsprechend behandelt.

Die Grundannahme der Metakognitive Therapie besagt, dass eine psychische Störung entwickelt sich erst dann, wenn sich feste Denkmuster, wie z.B. Grübeln oder exzessives Sich-Sorgenmachen repetitiv und persistierend werden. Demnach sind die negativen Gedanken und Überzeugungen, die die eigene Person und die Umwelt betreffen, lediglich Symptome oder Auslöser. Also ausschlaggebend dafür, eine psychische Störung, wie z.B. Depression zu entwickeln, ist der permanente Versuch negative Gedanken zu kontrollieren, zu überwachen und zu steuern- den sogenannten Metakognitionen.

Beispiel wie Metakognitionen zu einer psychischen Störung führen können:

  • Der Gedanke oder die Überzeugung „ich werde ignoriert“ führt zur Bewertung „keiner mag mich“, „ich bin nicht interessant“ , etc..
  • Grübeln, um zu verstehen, warum das so ist und wie man das verändern kann
  • “Grübeln und Sich- Sorgenmachen“ halten an, geraten außer Kontrolle und können nicht gestoppt werden
  • Es entsteht Angst vor Kontrollverlust oder/und verrückt zu werden
  • Man wird zunehmend traurig, hilflos und verzweifelt und reagiert zunehmend mit sozialem Rückzug
    • Folge: Depressionen

 

In der metakognitiven Therapie wird den Focus auf Denkprozesse gelegt mit Ziel permanente Grübeln oder exzessives Sich-Sorgenmachen zu reduzieren und zu kontrollieren. Es werden dabei Folgende therapeutische Interventionen werden angewandt:

  • Aufschieben von Sich-Sorgen und Grübeln durch den sogenannten Gedankenstopptechnik
  • Attention Training Technique (ATT) mit dem Ziel die Aufmerksamkeit weg von dysfunktionalen Gedanken und nach außen zu lenken
  • Detached Mindfulness, lernen wie man durch Verhaltensexperimente Gedanken loslassen kann

Schematherapie

Die Schematherapie ist eine der effektivsten Methoden zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen sowie von chronischen Depressionen, Ängsten und Substanzmittelmissbrauch. Sie ist ein sehr stark erlebnisorientierter Ansatz und gilt als Methode der Wahl.

Sie geht davon aus, dass in der Kindheit und Adoleszenz die sogenannten maladaptiven Schemata als Folge von Frustration von Grundbedürfnissen und Grenzverletzungen durch die Hauptbezugspersonen erworben werden. Maladaptive Schemata sind somit tief verwurzelte Verletzungen aus negativen Gefühlen, Gedanken und Körperempfindungen, die in konkreten Problemsituationen in der Gegenwart unbewusst aktiviert werden und zu dysfunktionalen selbstschädigenden Verhalten führen.

Die entwickelten Bewältigungsstrategien zum Umgang mit Problemsituationen hatten in der Kindheit eine wichtige Schutzfunktion vor Gefahren und Grenzverletzungen.  Sie stellen allerdings im Erwachsenenalter im Hier und Jetzt ein Hindernis dar, um ein glückliches Leben führen zu können. 

In der Therapie werden nach und nach gezielt konkrete Problemsituationen im Alltag eingegangen und analysiert wobei der Fokus auf aktivierende innere Muster gelegt wird. Der Therapeut hilft dem Klienten, seine Schemata zu erkennen und zu identifizieren, Ihre Ursprünge zu verstehen, Ihre Beziehung zu aktuellen Problemen zu bringen und anschließend adaptive Veränderungen vorzunehmen.

Als Methoden werden neben Gespräche (wie sokratischer Dialog, kognitive Umstrukturierung) auch Vorstellungsübungen, Rollenspielen und Stuhldialogen eingesetzt, um Gefühlzustände im Hier und Jetzt zu intensivieren und erlebbar zu machen.